08.03.2011
Die Narren nach Mainz – die Poker-Genießer nach Wiesbaden

- Dan Banh (2) – Helmut Wachtendorf (1) – Tobias B. (3)
Am gestrigen Rosenmontag, dem Tag der Jecken und Narren und natürlich wie jeden Montag in Wiesbaden der Tag der Poker-Pros, war die Anziehungskraft der Wiesbadener Spielbank auf die Pokergourmets der Region trotz der närrischen Mega-Party durchaus bemerkenswert. Von den über 90 Pokerspielern hatten sich 41 zum € 300 Hold’em No-Limit Turnier angemeldet und kämpften um ein Preisgeld von 12.300 Euro.
Parallel zum Turnier tobte der Kampf an vier vollen Cash-Tables mit Blinds 5/10 und 10/10, darunter wie jeden Montag auch wieder ein Omaha-Tisch.
Gerd Wandel, ein echtes Wiesbadener Poker-Urgestein und sonst immer für die vorderen Ränge gut, musste beim Turnier gleich zu Beginn eine bittere Niederlage einstecken. Mit Pocket 4 gegen Kh-Th und einem Board mit Ah-4x-Qh-Jh-4x verliert sein Poker 4er gegen einen Royal Flush. Das war wohl nicht seine Nacht!
Um 23:40 Uhr ging diese Poker-Rallye dann in ihre heiße Phase; „Final-Table“. Von der Besetzung her war es fast wie bei einer Weltmeisterschaft: Sieben Nationen waren beim Start am Final-Tisch vertreten. Im Laufe der Nacht änderte sich das Verhältnis aber zugunsten Deutschlands, wenn auch mit Dan Banh ein Deutscher mit zumindest asiatischen Wurzeln auf dem Treppchen stand und auch der fünft platzierte Chihat Polat auf seine türkischen Wurzeln stolz ist. Der Deal nach Chipcount um halb zwei bescherte Helmut Wachtendorf ein Preisgeld von knapp 3.900 und Dan Banh von über 2.900 Euro.
Hier finden Sie alle Platzierungen zu diesem Turnier
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