14.09.2009
Mit rasantem Tempo vom Turnier an die Cash-Tables

- Holger König (1) und Wolfgang Streb (2)
Der gestrige Sonntagabend hatte es mal wieder in sich. Über 100 pokerbegeisterte Gäste waren ins Wiesbadener Casino geströmt, um einen der begehrten Plätze im Turnier oder beim Cash-Game zu ergattern. Hat man dann seinen Turnierplatz eingenommen, ist ja normalerweise bei den Wiesbadener Rookie-Turnieren erst mal vorsichtiges Abtasten und kontrolliertes Spiel zumindest in der Anfangsphase das oberste Prinzip, nicht jedoch gestern Abend. Bereits in der ersten Hand überzog es der erste Spieler – kaum hingesetzt, schon ausgeschieden. Und so hallten die „Seat-Open“-Rufe fast im Minutentakt durch die Wiesbadener Pokerarena.
Besonders an Turniertisch 3 wurde ein atemberaubendes Tempo vorgelegt. Hier beförderten sich die Spieler gleich im Doppelpack aus dem Turnier. An einem anderen Tisch kam es zu dem, was manche Pokerspieler als „Super-Gau“ betrachten: Die Asse verloren gegen A-D! Als der Flop D-9-5 brachte, war ja die Pokerwelt noch in Ordnung. Doch die Dame auf dem Turn drehte das Blatt zu Gunsten des Außenseiters – und die Asse waren am Boden zerstört. Doch von solchen Schicksalsschlägen ließen sich die Herren König und Streb nicht beeinflussen. Routiniert spielten sie sich an den Final-Table. Dort erhöhten sie dann nochmals das Tempo und ließen den übrigen Finalisten keine Chance. Am Ende konnte sich Holger König den Sieg und 1.570 Euro Preisgeld sichern.
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